Was macht mich JÜNGER und was macht mich ÄLTER - Heilen in der Stille
10680
post-template-default,single,single-post,postid-10680,single-format-standard,edgt-core-1.0,ajax_fade,page_not_loaded,,hudson child-child-ver-1.0.0,hudson - shared on wplocker.com-ver-1.2.1, vertical_menu_with_scroll,smooth_scroll,blog_installed,wpb-js-composer js-comp-ver-4.12.1,vc_responsive
 

Was macht mich JÜNGER und was macht mich ÄLTER

Sep 16 2019

Was macht mich JÜNGER und was macht mich ÄLTER

Älter müssen wir alle werden. Daran führt (bislang) kein Weg vorbei. Doch wie gut wir altern, hängt im hohen Maße von unserer Zellgesundheit ab. In jeder einzelnen Zelle steckt ein großes Verjüngungspotenzial, das wir nur richtig nützen müssen. Experten sind sich einig: Gegen vorzeitiges Altern können wir eine Menge tun, und zwar dort, wo es am wichtigsten ist: auf der zellulären Ebene.

Der Schlüssel zu einem langen Leben versteckt sich im Herzen unseres Erbguts

Die gegenwärtig vorherrschende wissenschaftliche Theorie des Alterns besagt, dass die D N A in unseren Zellen im Laufe der Zeit immer stärker geschädigt wird, mit der Folge, dass Zellen unwiderruflich altern und ihre Funktion nicht mehr richtig erfüllen können – das erklären Prof. Blackburn und Prof. Epel „Wir haben uns immer gefragt, welche D N A wird geschädigt? Wodurch wird sie geschädigt?“ Auf der Suche nach Antworten landeten die Altersforscherinnen immer wieder an einem Punkt, mitten im genetischen Herzen unserer Zellen: den sogenannten Telomeren. Man kann sie sich wie die Plastikschutzkappen auf den Enden von Schnürsenkeln vorstellen. Tatsächlich sind Telomere aber „sich wiederholende, nicht codierende D N A-Abschnitte an den Enden der Chromosomen“. Sie entscheiden, wie schnell unsere Zellen altern und wann sie absterben – und wir im Laufe der Zeit immer mehr an Fähigkeit verlieren, Krankheiten und Verletzungen selbst zu heilen und gesund zu bleiben.

Niemand hat so viel macht über das Altern wie wir selbst

Was Altersforscher weltweit aber weitaus mehr überrascht hat: „Telomere führen nicht nur einfache Befehle aus, die unser genetischer Code erlässt. Vielmehr hören unsere Telomere auf uns. Sie nehmen die Anweisungen entgegen, die wir Ihnen erteilen. Unsere Lebensweise kann sie auffordern, den Prozess der Zellalterung zu beschleunigen. Aber sie kann auch das Gegenteil tun“, fassen Blackburn und Eppel die alles verändernde Entdeckung zusammen.

Erreichen Zellen das Rentenalter, wird es gefährlich

Viele gesunde Zellen können sich wiederholt teilen, solange ihre Telomere funktionstüchtig bleiben. Bei jeder Zellteilung sorgen die Schutzkappen dafür, dass das empfindliche Erbgut ohne Schaden vollständig und originalgetreu kopiert wird. Allerdings nutzt sich dieser Schutz bei jedem Mal immer mehr ab – bis er irgendwann so kurz ist, dass die Zelle „abgeschaltet“ wird.
Aber eigentlich passiert sogar noch mehr: Sie wird, wenn sie sich nicht mehr teilen kann, sprichwörtlich senil. „Sie ist desorientiert und erschöpft. Sie versteht die Signale, die sie empfängt, nicht mehr richtig und sendet ihrerseits nicht mehr die richtigen Botschaften. Alte Zellen lösen u.a. falsche Alarme aus, indem sie entzündungsfördernde Substanzen im Körper freisetzen.“ Diese und andere Prozesse lassen uns dann nicht nur schneller alt aussehen als gleichaltrige Menschen, sie erhöhen u.a. auch das Risiko für eine Immunschwäche, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Leiden. Schlimmer noch: Diese Seniorenzellen können ihre Abbauprodukte nicht mehr richtig entsorgen – sie vermüllen regelrecht. Es bilden sich gefährliche Ablagerungen, die, wie wir heute wissen, neurologische Erkrankungen  und eine Makuladegeneration (Augenerkrankung) hervorrufen können. Die Lösung: Wir müssen  den Schutz unserer empfindlichen D N A möglichst lange stabil uns lang halten.

Und dabei hilft ein besonderes Enzym: die sogenannte Telomerase. Sie hat die Fähigkeit, den Chromosomenschutz zu reparieren und wieder herzustellen. Dabei gibt es einiges zu beachten. Stress gilt als einer der stärksten Auslöser vorzeiten Altern überhaupt. „Eine hohe psychische Belastung und viele Sorgen verschleißen die Telomere“, sagen die Expertinnen Blackburn und Eppel. Aber wieviel Stress halten meine Telomere aus? Kurze Belastungssituationen können zwar unseren Chromosomenschutz schädigen, ist der Stress vorbei, setzen Selbstreparaturmechanismen ein. Weitaus gefährlicher sind lange Episoden psychischer Belastung und unbewältigte Traumata aus der Vergangenheit – sie wirken wie ein langsam tröpfelndes Gift auf unsere Telomere.

Jeder hat Gewohnheiten, die das Potenzial haben, uns zu verjüngen

Überhaupt lieben unsere Zellschützer alles, was sie in Bewegung versetzt. Dann entfalten sie ihr Anti-Aging-Potenzial. Effektiver als jedes Krafttraining ist Gehen oder Laufen mit etwa 60 Prozent unserer maximalen Leistungsfähigkeit – wir müssen uns also in etwa nur so sehr anstrengen, dass wir zwar schnaufen, aber noch gut ein Gespräch führen können. Für eine ausgeprägte Telomerase-Aktivität sollten wir in etwa 3 Mal etwa 40 Minuten pro Woche trainieren. Ebenso wichtig wie Bewegung sind Ruhepausen – vor allem ein gesunder Schlaf. Da sind sich alle Forscher einig: Je besser der Schlaf ist, desto länger sind unsere Teleomere – ideal sind sieben Stunden pro Nacht.

ÄPFEL
Äpfel sind hervorragende Jungbrunnen. Ihre Fruchtsäure wirkt wie ein Anti-Falten-Mittel und über 600 sogenannte Karotinuide schützen die Haut vor UV-Strahlen.
Eine klinische Studie  über Krähenfüsse zeigt, dass die 28-tägige Anwendung von Apfelstammzellen in Cremeform ( Apotheke) die Falten deutlich reduziert.

STEHEN
Immer mehr Erkrankungen lassen sich auf das Sitzen zurückführen. Laut einer Studie ist die Wahrscheinlichkeit, in den nächsten drei Jahren zu sterben, bei Menschen, die mehr als 11 Stunden am Tag sitzen, sogar um 40% höher als bei jenen, die weniger als vier Stunden sitzen.
Deshalb während der Bürozeit regelmäßig Steh- oder Gehpausen einlegen – alle 90 Minuten für 5 Minuten.

BEZIEHUNGEN

Geborgenheit schützt unsere Zellen vor Stress. Wenn wir in der Nähe von Freunden und Familie sind, schüttet unser Körper weniger zellschädigende Stoffe aus, so das Ergebniss einer Studie

GRÜNER TEE

Forscher fanden heraus: Wenn grüner Tee mit Milch getrunken wird, gelangen wesentlich mehr zellschützende Katechine in den Körper als nach dem Genuss des Asia-Trunks allein. 3-4 Tasse am Tag.

HIGH HEELS

Wer ständig sehr hohe Absatzschuhe trägt, löst Entzündungen in den Füssen aus Und diese scheinbar harmlose Körperreaktion kann das Risiko für Krebs, Herzkrankheiten, Diabetes und Alzheimer erhöhen.
Besser sind Absätze von 5 cm oder weniger.

Share Post